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Nest Cam – Google erweitert sein Sortiment um eine Überwachungskamera

Nest Cam – Google erweitert sein Sortiment um eine Überwachungskamera

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Er kam von Apple, baute dann mit dem Nest Thermostat sein eigens Hausautomations Produkt und wurde anschließend überraschenderweise von Google übernommen.
Das Team um Tony Fadell hat jetzt sein Produktportfolio weiter ausgebaut mit einer Überwachungskamera die auf den Namen Nest Cam hört.

Nest Cam – Google erweitert sein Sortiment um eine Überwachungskamera

Nach dem Thermostaten folgte noch ein Rauch- und CO-Melder, womit jetzt im Google eigenen Hausautomations-Ökosystem schon drei Produkte zu kaufen sind.
Die Nest Cam ist kein eigene Entwicklung aus den Nest Labs. Die Grundtechnologie stammt aus einem weiteren Zukauf (wir berichteten in der #gt3314) vom letzten Jahr, wo sich Google eine vorerst in den Staaten vertriebene Netzwerkkamera einverleibte.

Ein Vorteil wie ihn Google beschreibt, ist dass je nach zusätzlichem Abo welches ihr zu der Kamera dazu  kauft ihr 10 oder 30 Tage rückwärts alles nachschauen könnt was passiert ist.
Das ganze funktioniert ganz einfach, die Daten des Videos werden nicht auf einer microSD/SD Karte gespeichert wie es z.B. Hersteller wie Devolo, D-Link oder ähnliche machen. Die Video Daten landen allesamt in der Google Cloud. Hat natürlich den grossen Vorteil (so verkauft es zumindest Google), dass die Bilder auch vorhanden sind, wenn der Einbrecher die Kamera mitnimmt.
Da ich meine Videos nicht auf einer Karte sondern auf den NAS Speicher spielt das bei mir auch keine Rolle.

 

Nest Cam - Google erweitert sein Sortiment um eine Überwachungskamera

Hier sind mir Lösungen wie sie das eben schon erwähnte D-Link anbieten viel lieber. Da gehen keine Video-Daten über deren Cloud Server, geschweige dann werden diese nicht da gespeichert. Die Cloud dient einzig und alleine der Verknüpfung von der Kamera zum Smartphone/Tablet oder Computer wo ich mir den daraus erstellten Stream erstelle.
Genauer gesagt finde ich solch eine Lösung wie es Google anbietet sogar bedenklich.
Natürlich kann man mir hier wieder Paranoia vorwerfen. Doch wenn man bedenkt wie die Bildersuche bei Google neu funktioniert (wir berichteten in der #gt2915) und das ganze etwas verknüpft.

Ansonsten ein hübsches Produkt, schöner Formfaktor und gute Technische Daten, jetzt müsste man die kleine Cam einmal selber auch testen können um zu sehen wie sich das ganze im live Test verhält und wie gut deren Sensoren optimiert sind. Denn das war das grosse Problem bei der Dropcam, deren Bewegungsmelder zu oft angeschlagen haben und somit Fehlalarme ausgelöst haben.

Technischen Details

  • Grösse: 114 x 73 x 73 mm
  • Gewicht: 203 g
  • Farbe: schwarz
  • Auflösung: Full HD 1080p
  • Sensoren: Nachtsicht, Bewegungssensoren, Geräuschsensor
  • Kamera: 1/3”, 3 mp Sensor und 8X digitalem Zoom
  • Betriebstemperatur: 0 bis 40 ° C

Nest Cam - Google erweitert sein Sortiment um eine Überwachungskamera

 

Martin @pokipsie Rechsteiner Ich bin Geschichtenerzähler in Form von verschiedenen Blogs-, Podcasts- und Video-Formaten. In meiner Freizeit bin ich Papa dreier Mädels, liebe LEGO, die Bahn und alles was mit Gadgets zu tun hat.

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